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Dieser Computer stammt aus der Baureihe der Commodore CBM (Commodore Business Machines) Computer. Diese Computer wurden weniger im Privatbereich als viel mehr in Geschäften, Büros oder sogar Labors eingesetzt. Es war sogar ein Netzwerk möglich, über den Userport (Vergleichbar mit der Parallelschnittstelle des PCs) konnten die Computer miteinander verbunden werden. Der CBM stellt den klassischen Bürocomputer dar. Der CBM verfügt über ein IEC Bussystem, mit dessen Hilfe zahlreiche Periphergeräte angeschlossen werden konnten. Die CBM Baureihe reicht vom PET (Personal Elektronic Transactor) 2001 bis hin zum MMF 9000 (Micro Mainframe). Alle PETs und CBMs verfügen über in etwa gleiche Systemarchitektur. Die Geräte wurden lediglich immer weiter aufgerüstet. Eins haben jedoch alle gemeinsam. Alle Geräte laufen unter Commodore Basic und haben einen Bildschirm der nachts knallgrün leuchtet. Der CBM lies sich durch sein hardwarenahes Betriebssystem sehr leicht programmieren und der vom Benutzer freiprogrammierbare Userport stellte eine optimale Verbindung zur Außenwelt dar.

Für den CBM waren zum externen Anschluß, wie oben schon erwähnt, an den IEEE Bus eine ganze Reihe von Floppydrives erhältlich, eines davon ist dieses CBM 8250. Das 8250 vereint 2 Laufwerke in einem Gehäuse und liest und schreibt doppelseitig. Die CBM Floppys waren ein idealer Massenspeicher. Weil mühsames Spulen entfällt. Der Computer hat außerdem die Möglichkeit, Daten schnell von jeder beliebigen Position zu laden. Außerdem konnten spielend Sicherheitskopien erstellt werden.
Das ist eine 8050er Doppelfloppy. Diese Floppy liest und schreibt im Gegensatz zur 8250 nur einseitig. Eingebaut sind wie bei der 8250 Micropolis Laufwerke, diese Laufwerke sind damals von sehr hoher Qualität und sehr langlebig wie man sieht, denn diese Floppy funktioniert immer noch.
Dieses Modell ist eine 2021 Single Floppy. Diese Floppy war damals für weniger wohlhabende Computerbesitzer gedacht. Denn sie war im Gegensatz zu den Doppelfloppys erheblich billiger. Die Speicherkapazität entspricht ungefähr der einer 1541 Des 64er und die langsamere Lese / Schreibgeschwindigkeit macht sich bei größeren Programmen erheblich bemerkbar. Einen Vorteil hat diese Floppy gegebüber den Doppelfloppys jedoch schon. Denn es ist möglich in ihr 1541 Disketten vom 64er zu lesen und zu schreiben. So kann man ohne großen Aufwand auch 64er Basic Programme auf dem PET/CBM anwenden.
Für die CBM Baureihe waren natürlich auch die passenden Drucker zum Anschluß an den IEEE Bus erhältlich Das Drucken war damals nicht so einfach wie heute. Der Drucker mußte von Hand mit dem Befehl "OPEN 4,4" angesprochen werden. Dann hatte man den Computer soweit, dass er wußte, dass er einen Drucker hat. "CMD 4" leitet nun die Bildschirmausgabe auf den Drucker um. Jetzt könnte man z.B. "List" eingeben um ein Listing auszudrucken. Um den Drucker wieder abzuwählen gab man dann zum guten Schluß "Print #4" ein (Natürlich kann man mit "CMD" auch an andere Periphergeräte Daten senden).
Für den CBM waren damals sehr gute Beschreibungen erhältlich. So gab es neben dem Benutzerhandbuch noch ein Programmier- und ein Hardwarehandbuch sowie viele andere Bücher, in denen sehr detailliert Hard- und Software erklärt war.





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